Vor 50 Jahren forderte Aretha Franklin 'Respect', in den Neunzigern rebellierten die Riot Grrrls und heute vermarkten Superstars wie Beyonc? eine sexy Version des Feminismus. Die Charts sind voll mit weiblichen Stimmen, doch bleiben Festivalb?hnen, Musikzeitschriften und Clubn?chte m?nnerdominiert. Dabei gibt es Role Models an jeder Ecke, in jedem Jahrzehnt, in dem Frauen zu Gitarre, Mikrofon oder DJ-Software griffen.
Jede hat ihre eigenen Geschichten. Es geht um Selbsterm?chtigung, um Wut, um Gleichberechtigung, um Drugs and Rock'n'Roll, um Sex und Sexualit?t - und auch mal um Menstruation. Vor allem aber um Musik. Egal, ob Stimmen im Soul, Battles im Rap, Gitarrensoli im Rock, gro?e Hits im Pop oder Tunes im Techno. Ganze Enzyklop?dien k?nnten mit herausragenden Musikerinnen und weiblichen Bands vollgeschrieben werden. Dieses Buch ist eher vergn?gliche Lekt?re als Lexikon, doch gibt es einen vielseitigen Einblick in die feministische Musikgeschichte.
In rund 140 lehrreichen, kurzweiligen und pers?nlichen Texten schreiben Journalistinnen und Journalisten, Musikerinnen und Musiker, Fans und Freunde ?ber Bands, die sie pr?gten, ?ber K?nstlerinnen, die den Feminismus eine neue Facette gaben, ?ber Lieblingsplatten, Lebenswerke und Lieder, die sie mitgr?len - vom Klassiker bis zum Au?enseitertipp. Fran?oise Cactus, Paula Irmschler, Jacinta Nandi, Klaus Walter, Christina Mohr, Kersty und Sandra Grether, Bettina Wilpert, Sonja Eismann, Linus Volkmann, Jonas Engelmann, Diviam Hoffmann, Sven Kabelitz, Elke Wittich, Myriam Br?ger und viele andere schreiben ?ber
Bj?rk, Christina Aguilera, Bikini Kill, Billie Holiday, Alice Coltrane, ESG, Georgia Anne Muldrow, Kimya Dawson, Madonna, Patti Smith, Spice Girls, Terre Thaemlitz und viele weitere K?nstler*innen.