Studienverlag GmbH Sivumäärä: 332 sivua Asu: Pehmeäkantinen kirja Julkaisuvuosi: 2018, 01.02.2018 (lisätietoa) Kieli: Saksa
BRUNO-KREISKY-PREIS F?R DAS POLITISCHE BUCH 2006 (Anerkennungspreis) Der Nationalsozialismus ist in Deutschland und ?sterreich Teil jeder Familiengeschichte. Die Zeithistorikerin Margit Reiter untersucht nun erstmals, wie der Nationalsozialismus in ?sterreichischen Nachkriegsfamilien erinnert und an die nachfolgende Generation weiter gegeben wurde. Sie stellt fest: In den Familien wurde keineswegs nur geschwiegen. Was aber wurde erz?hlt, wie wurde dar?ber gesprochen - und was wurde ausgeblendet und tabuisiert? Das Familienged?chtnis und der ?ffentliche NS-Diskurs haben die Vorstellungswelt der zweiten Generation nachhaltig gepr?gt. Was wissen die Nachkommen eigentlich ?ber ihre V?ter und M?tter im Nationalsozialismus, wie gehen sie heute mit deren (potenzieller) T?terschaft um? Die Autorin hat 'Kinder der T?ter' interviewt und die vielf?ltigen Formen des Umgangs mit dem famili?ren NS-Erbe - von kritischer Distanzierung ?ber Verst?ndnis bis hin zu reflexartiger Verteidigung - aufgezeigt und analysiert. Gerade die Tatsache, dass diese 'Generation danach' den allgemeinen Diskurs ?ber die NS-Vergangenheit seit Jahren ma?geblich mitbestimmt, unterstreicht die gesellschaftspolitische Relevanz dieses Buches.
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