Remakes gibt es, seit es das Kino gibt. Dennoch ist das Phänomen von den Filmwissenschaften bislang weitgehend ignoriert worden - zu Unrecht, wie diese Studie mit einer innovativen Kombination von Gender Studies und New Historicism zeigt. Als rewriting eines kulturellen Textes tritt ein Remake in komplexe Verhandlungen mit seinem Vorgängerfilm; auf seiner Kontrastfolie lässt sich das Spezifische des Premakes präzise konturieren (und vice versa).Das Buch liefert eine umfassende Studie des filmischen Verfahrens in Hollywood und illustriert in drei Beispielanalysen, wie das Zusammenspiel von Ähnlichkeit und Differenz die Analyse sich wandelnder Gender-Diskurse ermöglicht.
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