Museen verwahren Kunstwerke und andere Gegenst?nde, um sie dem Publikum zu zeigen. Sie k?nnen aber nicht alles in Verwahrung nehmen und auch nicht alles zeigen, ihrem enzyklop?dischen Versprechen zum Trotz. Objekte werden im Krieg zerst?rt oder gehen bei Umz?gen verloren, werden gestohlen oder erweisen sich umgekehrt als Raubgut, sodass sie restituiert werden m?ssen. Gegen das Ausstellen von Dingen, die au?erhalb des Museums noch als heilig gelten, namentlich von sogenannten menschlichen ?berresten, gibt es durchgreifende ethische Bedenken. Wie ver?ndert sich unser Blick auf das Museum, wenn wir es von den Leerstellen aus betrachten? Die Texte dieses Bandes machen die Probe auf einen solchen Perspektivwechsel, angeregt von den Forschungen der Berliner Kunst?historikerin Charlotte Klonk ?ber Museen als Erfahrungsr?ume.
Unter den Autorinnen und Autoren sind Kunstwissenschaftler und Museumspraktikerinnen, aber auch Museumsg?nger, die von Beruf Juristinnen, Schriftsteller und Philosophinnen sind - oder K?nstler. Schillers Sch?del, ein Hitlerkopf von Gerhard Marcks, ein allzu lasziver Amor aus Venedig oder auch die Urschrift des Grundgesetzes: Die Eintr?ge des imagin?ren Katalogs von Traum? und Alptraumobjekten lassen auch in der Form die Phantasie spielen. Das Spektrum dieser Sammlung kunstliterarischer Versuche reicht von der aktengest?tzten Fallstudie bis zur fiktionalen Fehlanzeige.
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