"Der Maler soll nicht blo? malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht." In eben diesem, von Caspar David Friedrich formulierten Sinne, verstehe ich, was ich tue: Mir und Anderen Auskunft geben von der Welt in mir, von Erinnerungen, ?ngsten, W?nschen und Bestrebungen, begl?ckend, beklemmend, konstruktiv, ordnungsverliebt, absurd, verwirrend und r?tselhaft. In banal allt?gliche, surreale oder exotische Bildstoffe gegossen. Als Angebot an den Betrachter um im g?nstigsten Fall eine besondere Art der Verbindung herzustellen - Resonanz." (Axel Krause)
Das vorliegende Buch ist ein Ausschnitt Krauses Arbeiten, die aus verschiedenen Zeiten stammen und einem emotionalen Ordnungsprinzip folgen, keinem chronologischen. Sie sind R?ckschau auf Vergangenes, erg?nzt um verschiedene Texte zu ihm wichtigen Themen, sowie jeweils einem Text von Hans-Joachim Maaz und Sebastian Hennig.
Geboren 1958 in Halle an der Saale, studierte er von 1981 bis 1986 Malerei an der HGB Leipzig und von 1994 bis 1996 an der Hochschule f?r Bildende Kunst Dresden Kunst-Therapie. Leipzig ist seine Wahlheimat geblieben, wo er lebt und arbeitet. Zahlreiche Ausstellungen f?hrten mich ins europ?ische Ausland, in die USA und nach Asien.