morisel Verlag GmbH Sivumäärä: 204 sivua Asu: Kovakantinen kirja Julkaisuvuosi: 2025, 11.10.2025 (lisätietoa) Kieli: Saksa
Ist Kitsch definierbar? Und was ?berhaupt ist Kitsch? Das Thema stellt eine Herausforderung dar, denn zu dem Begriff Kitsch und seiner Bedeutung gibt es historisch bis in die Gegenwart betrachtet die kontr?rsten Positionen. Von den einen geliebt und geh?tschelt, von den anderen verteufelt und verflucht. Gar als Inbegriff des B?sen und des schlechten Geschmacks verdammt, verbinden viele mit ihm was Allt?gliches, Triviales und in Masse Reproduziertes. Auch der Gedanke an Kleinb?rgerlichkeit, Spie?igkeit, Sentimentalit?t wird mit diesem Ph?nomen verkn?pft. Von den negativen Konnotationen hat sich der Begriff heute weitgehend gel?st und einen Wandel in seiner Wahrnehmung und Definition erfahren. Diese Metamorphose einer friedlichen Koexistenz von Kitsch und Kunst in einem klaren hierarchischen Ordnungssystem geht jedoch viel weiter. Spielarten, Funktionen, Bedeutungen und Instrumentalisierungen von Kunst, eingestuft als Kitsch bis hin zur Geschmacksvorliebe hin zum Existenziellen, werden in den Buchbeitr?gen diskutiert. Die Beitr?ge in diesem Buch: Sandra Abend: Der r?hrende Hirsch als ambivalentes Ph?nomen zwischen Kunst und Kitsch; Michael Ebert: "Sonnenuntergang am Jadebusen: Wenn sich fl?ssiges Gold ?bers Wattenmeer ergie?t"; Dietrich Erben: Moral und Konsum unter Kitschverdacht. Zwei architektonische Szenen; Klaus Honnef: Eine Frage der Perspektive - Kitsch und Kunst; Hans K?rner: Kitsch und Kunst. Eine Geschichte der Grenzziehung; Hans K?rner: N?he und Ferne. Kitsch und Kunst; Hannah Schiefer: Dekonstruktion der ?sthetik? Von Hybris und Eskapismus in der Architektur; Thomas Schriefers: Kampf dem Kitsch! Von einem Feindbild, das der Vermarktung der "Guten Form" dienlich war; Lena Sch?ller: Der Gartenzwerg - Die kitschige Gartenskulptur im Spannungsfeld von Statussymbol und Kleing?rten; Sandra del Pilar: Let`s talk about Kitsch; Wolfgang Ullrich: No more Kitsch. Vom Ende einer ?sthetischen Kategorie, die nie eine solche war; Manja Wilkens: "Schlechter Geschmack" im Museum. Gustav Pazaurek und seine Zeitgenossen in den Feuilletons.
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