Beyer, Joachim Verlag Sivumäärä: 200 sivua Asu: Kovakantinen kirja Julkaisuvuosi: 2021, 01.01.2021 (lisätietoa) Kieli: Saksa
Eva Moser war ein Jahrhunderttalent des ?sterreichischen Schachs. Schon wenige Monate, nachdem sie das Spiel im Alter von zehn Jahren kennengelernt hatte, gewann sie bereits die ?sterreichische Jugendstaatsmeisterschaft. Das wiederholte sie in den folgenden Jahren sieben Mal. 1998 konnte sich die junge K?rntnerin mit der Silbermedaille bei der Europameisterschaft der M?dchen unter 16 Jahren im steirischen Mureck erstmals international in Szene setzen. Ihre Begeisterung f?r Schach war grenzenlos und so st?rzte sie sich mit gro?em Erfolg in die internationale Turnier- und Open-Szene. Als erster ?sterreicherin wurde ihr im Jahr 2003 der Frauen-Gro?meistertitel verliehen und 2004 folgte der internationale Meistertitel bei den M?nnern. Im selben Jahr wurde sie Zweite bei der ?sterreichischen Staatsmeisterschaft der M?nner, die in "allgemeine Klasse" umbenannt werden musste, und r?ckte auf Platz 22 der Weltrangliste der Frauen vor. Zwei Jahre sp?ter war ihr erneuter Anlauf zum Staatsmeistertitel von Erfolg gekr?nt. Trotz st?rkster Konkurrenz k?rte sie sich bei der Staatsmeisterschaft 2006 als erste Frau in ?sterreich zur Staatsmeisterin der allgemeinen Klasse. Bei der Europameisterschaft der Frauen in Dresden 2007 gelang ihr die Qualifikation zur K.O.-Weltmeisterschaft der Frauen, bei der sie 2008 in der ersten Runde gegen Lilit Mkrtchian denkbar knapp ausschied. Von ihren zahlreichen Turniererfolgen ragt besonders der im Gro?meisterturnier von Augsburg 2013/14 heraus, bei dem sie eine erste "m?nnliche" Gro?meisternorm erzielte und ihr eine unsterbliche Partie mit f?nf Damen am Brett gelang. Bei all diesen Erfolgen beeindruckte die Art, wie sie sie erreichte. Trotz ihrer freundlichen kollegialen Art war sie am Schachbrett eine "L?win", die kompromissloses, k?mpferisches Schach mit ausgezeichneten Endspielkenntnissen zu verbinden wusste; die Zahl ihrer Remispartien ist sehr gering. Das Studium der Er?ffnungstheorie reichte ihr bald nicht mehr, sie begann fr?h, eigene Wege zu gehen und setzte auf ihre Kreativit?t. "Phantasie statt Theorie" lautete ihr Motto. Neben ihrer Schachkarriere schloss Eva Moser das Studium der Betriebswirtschaft ab und arbeitete bis zu ihrem allzu fr?hen Tod in der Redaktion des ?sterreichischen Schachmagazins "Schach Aktiv".
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