Marginalien, Exlibris und Supralibros - Besitzeintr?ge sind ?hnlich wie B?cherverzeichnisse von Bibliotheken eine wahre Fundgrube f?r Buchhisto?rikerinnen und Buchhistoriker. Ganz gem?ss dem Motto 'Habent sua fata libelli' zeigen die handschriftlichen Eintr?ge in den B?chern und Verzeichnissen den Weg vom Bucherwerb ?ber Weiterverkauf und Schenkungen bis zu Erbschaften auf. Neben dem physischen Weg, den ein Buch im Lauf der Zeit zur?cklegt, wird vor allem auch Wissen transferiert. Im 16. bis 18. Jahrhundert waren besonders B?cher aus Basel, Z?rich und Genf eine wichtige Grundlage f?r einen intensiven Kultur?austausch zwischen der Schweiz und Ostmitteleuropa. Forschende aus der Slowakei, Tschechien, Polen, Rum?nien, Ungarn und der Schweiz ?ffnen einen Zugang zu der damaligen geistigen Verbun?denheit der beiden Kulturr?ume und untersuchen die Verbreitung, Rezeption und Wirkungsgeschich?te des Schweizer Buches - sogenannter Helve?tica - in Ostmitteleuropa.
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